14. Januar 2016

fettarmer Himbeer-Käsekuchen mit Baiserhaube

Blöde Idee von meinem Mann, zum neuen Jahr weniger Süßes zu essen - ich hab doch zu Weihnachten eine Küchenmaschine bekommen! Wie soll ich die denn bitte ausprobieren? Also müssen fettärmere Rezepte her. Gar keine schlechte Idee, so kann ich mich jetzt an kalorienarmen Kuchen und Torten probieren und mal sehen was schmeckt - und was man doch eher mit viel Fett und Zucker zubereiten sollte. Und darauf dann lieber verzichten...

Nein im Ernst, eine spannende Sache! Hier habe ich ein Rezept für euch, das durch seine Karamellperlchen total süß aussieht und sich perfekt für den sonntäglichen Kaffeetisch eignet!

Für den Teig braucht ihr:

200 g Mehl
100 g Butter
1 Ei
Prise Salz

Diese Zutaten verarbeitet ihr zu einem Mürbeteig. Etwa 2/3 des Teiges verteilt ihr auf dem Boden einer eingefetteten und gemehlten Springform. Das Ganze kommt jetzt für ca. 10 Minuten bei 180° Ober-Unterhitze in den Ofen. In der Zwischenzeit bereitet ihr die Käsekuchenmasse vor. Danach den Boden raus holen, den Rest des Teiges zu einer langen Schlange ausrollen und vorsichtig, mit einem Topflappen bewaffnet am Rand der Springform verteilen. Den Boden mit einer Gabel an ein paar Stellen einstechen.

Für die Käsekuchenmasse braucht ihr:

500 g Magerquark
100 g Zucker
2 Pck. Vanillinzucker
4 Eigelb
1 Ei
1 El Sonnenblumenöl
100 g Speisestärke
etwas Buttervanillearoma
ein paar Tropfen Zitronenaroma
Himbeeren nach Wunsch

Alle Zutaten miteinander verrühren. Am Besten erst die Eier, Zucker und Vanillinzucker miteinander vermengen. Nach und nach den abgetropften Quark und die Stärke dazu rühren. Aromen und Öl dazu rühren. Nun mit einem Teigschaber vorsichtig die Himbeeren unterheben. Die Masse auf dem Boden verteilen und alles wieder in den Ofen schieben. Etwa 45 Minuten bei 160° backen.

Für die Baiserhaube schlagt ihr kurz bevor die 45 Minuten um sind das übrig gebliebene Eiweiß mit 130 g Zucker steif. Diese Masse gebt ihr nun zu guter letzt auf den fast fertig gebackenen Kuchen und lasst ihn bei gleich bleibender Temperatur nochmal ca. 10 Minuten im Ofen. Die Masse wird leicht bräunlich. Den Ofen ausstellen und den Kuchen im warmen Ofen langsam runter kühlen lassen. Ist der Kuchen schon recht dunkel einen Kochlöffel zwischen die Ofentür klemmen und so auskühlen lassen. Die karamellperlchen kommen übrigens erst zustande, wenn der Kuchen länger steht - deswegen sind auf meinen Fotos keine.

Klar, ein wenig Zucker und Butter ist auch in diesem Kuchen enthalten - aber meiner Meinung nach deutlich weniger, als in so manch anderem Rührkuchen! Außerdem reicht ja auch ein kleines Stückchen. Oder zwei...

Lasst es euch schmecken!

Kommentare:

  1. Oh, das sieht köstlich aus! :)

    Liebst, Elisa von www.elisazunder.de

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  2. Hmmmm, der sieht soooo lecker aus! Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen ...
    LG sigrid

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  3. Sieht der lecker aus!!! Bitte ein Stückchen zu mir...!
    Liebste Grüße von Martina

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  4. Das sieht unheimlich lecker aus *__* wie gerne hätte ich jetzt ein Stück davon. Ich werde mir das Rezept mal speichern. Mein Schatz kocht und backt immer, vielleicht macht er das ja mal nach

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