25. Juli 2016

Hochzeitsgeschenk: JA-Sager Tasse

Liebe Freunde von uns feiern demnächst Hochzeit. Wir freuen uns schon sehr auf diesen Tag und natürlich wurde auch vorher ordentlich gefeiert!

Zum Polterabend habe ich also diese Tassen mitgebracht - als Vorbereitung und Erinnerung, was sie am großen Tag sagen müssen quasi. Natürlich wurden diese Tassen nicht zerschmettert. Dafür haben wir unser altes Geschirr gern geopfert!

Ich habe den Text am Rechner so formatiert, wie ich ihn haben wollte und dann von Hand mit einem Bleistift aufgezeichnet. Natürlich kann man sich auch eine Schablone anfertigen! Dann habe ich mit einem dünnen Pinsel und Keramikfarbe die Buchstaben nachgezogen. Natürlich gibt es auch Porzellan-Stifte, aber die waren mir nicht deckend genug. Dann werden die Tassen im Backofen gebacken, damit die Farbe auch richtig auf der Tasse hält. Und fertig ist ein individuelles, aber auch nicht zu teures Geschenk!

 

16. Juli 2016

Marmorkuchen mit knusprig-süßem Topping

Habt ihr auch manchmal den Gedanken, dass einfache Kuchen meist die leckersten sind, aber irgendwie so einen öden Eindruck machen? Mir geht es manchmal so, und deswegen habe ich meinen letzen Marmorkuchen etwas aufgepimt!

Für den Marmorkuchen braucht ihr:

250 g Butter
200 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
3 Eier
500 g Mehl
1 Pck. Backpulver
4 EL Kakopulver (oder mehr)
ca. 50 ml Milch

Eier und Zucker schaumig schlagen, dann langsam die weiche Butter dazu geben. Vanillinzucker und Milch dazu geben und alles kräftig miteinander verrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und dazu sieben. So lange rühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht.

Die erste Hälfte dieser Masse nun in die gefettete Form geben. Den übrigen Teig mit dem Kakaopulver vermischen und ebenfalls in die Form geben. Bei 180° ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!).

In der Zwischenzeit habe ich geschaut, was meine Küche an Toppings so her gab. Ihr könnt eurer Kreativität freien lauf lassen! Ich habe mich für Waffelröllchen, Eiswaffeln, weiße Schokoladenflakes und gehackte Haselnüsse entschieden. Diese Zutaten habe ich klein gehackt und einfach wild auf dem fertig gebackenen, mit weißer Kuvertüre bestrichenen Kuchen verteilt. So macht er jetzt schon eher was her, oder was meint ihr?


11. Juli 2016

Urban Farming - wie ich meinen schwarzen Daumen besiegte und Radieschenmama wurde!

Mein Mann und meine Freunde sagen (mehr oder weniger) liebevoll, dass ich keinen grünen, sondern einen schwarzen Daumen habe. Bei mir geht einfach alles ein! In unserer Wohnung leben gerade mal zwei Pflanzen - beim restlichen Blumenschmuck habe ich mich auf Schnittblumen beschränkt.

Nun ist mir aber neulich spontan die Idee gekommen, Radieschen und Möhren auf unserem Balkon zu pflanzen. So eine Art Gegenbeweis quasi. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt! Ich bin zum ersten Mal Radieschenmama geworden! Ich zeige euch heute also Schritt für Schritt den Erfolg meines Pflanzversuches.


Links: 4 Tage nach dem Pflanzen. Rechts: nach ca. 1 Woche: Man siehts - da passiert noch nicht viel. Aber ein paar kleine Triebe erkämpfen sich wacker ihren Weg ans Sonnenlicht. Schon jetzt bin ich wahnsinnig stolz und lasse das auch jeden, der jemals an meinen Fähigkeiten als Gärtnerin gezweifelt hat wissen ;)


Links: Eine Nahaufnahme von meinem ersten Radieschen alias "Hoffnungsschimmer" und nebenan die Radieschen nach etwa 10 Tagen.

 
Links: Etwa 2 Wochen sind vergangen und ich bin stolz wie Oskar. Rechts: Ich glaube das war etwa nach 2,5-3 Wochen - besonders interessant finde ich, dass die Blätter unterschiedliche Strukturen haben!


Links: Nach etwa 4 Wochen sehen sie schon so aus. An dieser Stelle habe ich vorsichtig zwei Pflänzchen entfernt und an eine freie Stelle gesetzt, damit sich auch bei jedem Pflänzchen eine Knolle bilden kann. Rechts: So sehen sie nach etwa 5 Wochen aus. SIE SIND RIESIG! Ich glaube ich war noch nie so stolz. Oben kann man auch die Möhren sehen, die sich auch endlich entschlossen haben den Radieschen Gesellschaft zu leisten. Blöd nur, dass diese bald geerntet werden können. Das war wohl nur eine kurze Freundschaft.

 
Links: Ebenfalls Woche 5. ICH SEHE EIN RADIESCHENBABY! Lang kann es also nicht mehr dauern. Rechts: Anfang der 6. Woche. Man könnte schon ernten, aber ein wenig Zeit gebe ich ihnen noch.


Nun sieht man Tag für Tag Unterschiede, sie wachsen und wachsen, genau so wie mein Stolz!


Ca. Ende der 6. Woche habe ich nun die ersten Radieschen geerntet. Sie waren etwa so groß wie Walnüsse, aber die Restlichen habe ich noch ein wenig in der Erde gelassen.


Die restlichen Radieschen wachsen also munter weiter. Eins hat es sogar so eilig, dass es über die anderen hinaus wächst. Das Radieschen das unten dran hing war allerdings klitzeklein und so holzig, dass es ungenießbar war. Aber über das Grün haben sich meine Hasen gefreut!

Die neuen Radieschen habe ich übrigens in einem Eierkarton in der Küche gepflanzt. Etwas Erde in jedes Fach, ein Samen rein und fertig. Dort sind sie sogar nach 2 Tagen schon sichtbar geworden und nach 4 Tagen sprossen sie so hoch, dass ich sie schon in den Bottich umpflanzen musste (dann sahen sie so aus wie auf dem vierten Bild!). Es ging also für den Anfang viel schneller als direkt draußen!

Nun sind die Radieschen also geerntet und bereits neue gepflanzt. Blöd nur, dass ich eigentlich keine Radieschen mag. Ein, zwei im Salat sind okay aber so pur find ich sie zum Fortlaufen. Warum hab ich sie dann eigentlich gepflanzt? Gute Frage. Für meinen Mann? Für mein Gärtnerinnen-Ego? Weiß ich auch nicht. Ist ja auch egal, hautpsache es hat geklappt ;)


Und die Moral von der Geschicht? - Freut euch über die kleinen Dinge!

4. Juli 2016

Super cremig: (salted) Dulche de Leche Eis ohne Eismaschine

Inzwischen kennt es bestimmt jeder: Dulche de leche. Ein Traum von Karamell. Diese süße Verfürung wurde schon längst von vielen namenhaften Eis-Herstellern in eben dieses integriert - aber das geht auch zu Hause ganz einfach!

Ihr braucht dazu:

2 Dosen gezuckerte Kondensmilch (je 400 g)
200 ml Sahne
100 ml Milch
250 g Mascarpone
Salz
etwas Zitronensaft

Zuerst öffnet ihr eine Dose der gezuckerten Kondensmilch und gebt den Inhalt in eine Pfanne oder einen Topf - je größer, desto schneller entsteht das Karamell. Aufder niedrigsten Stufe wird nun die Kondensmilch erhitzt - umrphren nicht vergessen! Anfangs sollte noch viel gerührt werden, um zu verhinern dass die Masse anbrennt oder sich Stückchen bilden - gegen Ende reicht es, wnen man etwa alle 60 Sekunden mal beim Karamell vorbei schaut. Nach und nach wird die masse immer dunkler und dickflüssiger - wird es zu dickflüssig, einfach Löffelweise die Milch unterrühren. Ist die gewünschte Karamell-Konsistenz- und Farbe erreicht, das Karamell beiseite stellen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen. Mascarpone und die zweite Dose Kondensmilch dazu geben und alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Wer gesalzenes Eis haben möchte, kann etwasmehr Salz verwenden. Die fertige Masse in die Eis-Form geben und das abgekühlte Karamell mit einem Löffel grob in der Masse verteilen. Ca. 4-5 Stunden ins Gefrierfach geben und dann servieren - dann hat es nämlich die perfekte Konsistenz dazu. Wer die Salz-Variante herstellt, kann beim Servieren noch Salz-Flocken darüber streuen. Ich bin gespannt, wie euch diese Eiscreme schmeckt!


1. Juli 2016

Freitags-Freebie: Hey du da!

Da mein letztes Freebie so gut bei euch ankam, habe ich mir vorgenommen, euch jeden ersten Freitag im Monat ein neues Freebie zur Verfügung zu stellen. Das heutige Freebie gibt es gleich in vier verschiedenen Farben und eignet sich hervorragend für Postkarten für liebe Menschen. Also worauf wartet ihr noch - anklicken, ausdrucken und los geht's!